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Schlat mit seiner für den Obstbau begünstigten Lage, hat durch die Verbundenheit der Menschen zu ihren Champagner Bratbirnen- Bäumen und durch das Wissen der Obstbauern einen vitalen Bestand bewahrt. Der Hauptbestand in Schlat ist heute zwischen 90 und 120 Jahren, ein kleiner Teil im mittleren Alter von 30 Jahren und die Neupflanzungen der letzten fünf Jahre haben zuerst noch das Wachsen vor sich, bevor sie nach 20 Standjahren erst in nennenswerten Ertrag kommen. Ein Hochstamm folgt nun mal seinem natürlichen Wachstumsdrang zuerst, um dann erst Früchte zu tragen. Hier wird wirklich der Baum für die nächste Generation gepflanzt und aufgebaut, nachhaltiges Wirtschaften ist gefragt. Unsere Streuobstwiesen im Albvorland sind die größte Biodiversität nördlich der Alpen. Die herausragende Artenvielfalt ist bedeutend für alle Ökosysteme Mitteleuropas. Mit über 5000 Tier- und Pflanzenarten ohne Pilze, Flechten und Moose ist dies einzigartig nördlich der Alpen. Ornithologisch finden sich in der Streuobstwiese Leitarten wie Steinkauz, Wendehals, Rotkopfwürger, Grünspecht und Halsbandschnäpper. Die Streuobstwiese genießt daher höchste Bedeutung für die Biodiversität in Mitteleuropa, vergleichbar mit hochstämmigen Oliven-, Kork und Steineichenbeständen Südeuropas. 2007 wurden die Streuobstwiesen des Albtraufs zu einem EU-Vogelschutzgebiet erklärt. Die Ernte der Natur am Albtrauf aus gepflegten Streuobstwiesen der alten Obstsorten auf Hochstämmen, die Früchte von besonderem Geschmack und Ausprägung herausbilden, ist einzigartig. In unserer Obst-Manufaktur sammeln und kultivieren wir diese Raritäten sortenrein und machen, stets auf der Tradition der Verwendung aufgebaut, das Beste daraus mit dem besten Wissen des Weinbaus und immer getrieben von den so »schwäbischen« Tugenden Leidenschaft und Perfektion. Lassen Sie sich verführen von anregenden und leichten Begleitern und den Düften unserer Natur in handwerklicher Perfektion! |
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