Birnensorte: Champagner-Bratbirne
Vogelschutz auf Streuobstwiesen im Albvorland

Life+-Projekt

LlFE+-Projekt – Lösungen für Streuobstwiesen

Mit dem LlFE+-Projekt sollen die Lebensräume für zahlreiche gefährdete Vogelarten deutlich verbessert und langfristig gesichert werden. Im Mittelpunkt des Projektes stehen insbesondere die im Albvorland und im Mittleren Remstal vorkommenden und nach der Vogelschutz-Richtlinie geschützten "Zielarten" Halsbandschnäpper, Neuntöter, Grauspecht, Wendehals und Rotkopfwürger. Hinzu kommen weitere wichtige "Leitarten" in Streuobstwiesen wie Mittelspecht, Grünspecht, Steinkauz, Gartenrotschwanz und Baumpieper. Im Projekt werden folgende Lösungsansätze erprobt:

  • Sicherung und Verjüngung der verbliebenen Baumbestände;
  • Pflege, Bewirtschaftung und Erholungsnutzung der Streuobstwiesen entsprechend der NATURA 2000-Zielsetzungen;
  • Verbesserung der Pflege beziehungsweise Nutzung von Habitatflächen;
  • Schaffung von Alternativlebensräumen und neuen Habitaten für Vögel;
  • Fortbildungen für Fachwarte, Gütlesbesitzer und Mitarbeiter von Kommunen;
  • Weiterführende Finanzierung für NATURA 2000-Maßnahmen.
Karte des Projektgebiets
Life+ Projekt - EU Natura 2000

Streuobstwiesen – Gemeinsam aktiv

Jeder kann zum Schutz von Halsbandschnäpper, Wendehals, Steinkauz und Co aktiv werden. Das LlFE+-Projekt bietet verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten:

  • LOGL-geprüfte Obstbaumpfleger wurden ausgebildet und pflegen Obstbäume unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten;
  • "Obstler" – Landschaftsführer für Streuobstwiesen wurden ausgebildet und bieten Führungen an;
  • Fortbildungen für Fachwarte und private Wiesenbesitzer;
  • Streuobst-Events in den Gemeinden;
  • zweckgebunden spenden oder stiften mit der Stiftung Naturschutzfonds.

Mehr Infos und aktuelle Termine unter www.life-vogelschutz-streuobst.de

LlFE+-Projekt
"Vogelschutz in Streuobstwiesen des Mittleren Albvorlandes und des Mittleren Remstales"

Der LlFE+-Förderantrag zum Schutz der gefährdeten Vogelarten der Streuobstwiesen im Albvorland und im Wieslauftal wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart und den Projektpartnern in enger Zusammenarbeit mit den berührten Kommunen und Verbänden gestellt. Das Finanzvolumen des Gesamtprojektes, das von 2009 bis 2013 laufen wird, umfasst rund 5,2 Millionen Euro und wird zur Hälfte von der EU gefördert. Das Projektgebiet umfasst eine Fläche von etwa 450 Quadratkilometer, darunter rund 150 Quadratkilometer Streuobstwiesen.

Faltblatt im PDF-Format
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