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Was sind Hydrolate?

Jörg Geiger vereint in seinen neuesten Kreationen feinste Hydrolate mit handfesten Botanicals von der Schwäbischen Alb wie Albkümmel, Wachol- der, Douglasien-Spitze, Mädesüß.

Eine gute Idee lässt dich nicht los und so haben in den letzten Jahren in der ein oder anderen alkoholfreien Kreation die Hydrolate aus Johannisbeerholz, Douglasie oder Mädesüß als zarte Komponente ins Rezept Einzug gehalten.

Gut Ding braucht Weile, und jetzt ist es an der Zeit einen neuen selbstbewussten alkoholfreien Nachwuchs in die Flasche zu bringen, bei dem die Hydrolate den Ton bereits in der Nase angeben. Die Idee war klar – die beliebten Geschmacksnoten eines Gin Tonic einzufangen – aber ohne Konservierungsstoffe oder Säuerungsmittel, natürlich ganz alkoholfrei, Bio und ohne Zusatz von Zucker.

Über mehrere Jahre haben wir immer wieder die bereits 2015 entwickelte Rezeptur herausgezogen, neu angesetzt, wieder ein bisschen verbessert und wieder abgelegt. Nun sollte die Zeit reif sein und mit den bestehenden Hydrolaten durch Zugabe von weiteren Botanicals und mit Hilfe von Säften aus Schwäbischem WiesenObst geschmackvoll herausfordernde neue Kreationen zu entwerfen.

Keine Gaumenschmeichler auf den ersten Blick, aber dafür spannend! Denn Getränke mit Hydrolaten verfeinert schaffen es, noch feiner nuanciert, klar und deutlich Düfte auf den Punkt zu bringen und im Getränk widerzuspiegeln.

Definition Hydrolat:
Ein Hydrolat entsteht klassisch bei der Ge- winnung von ätherischen Ölen durch Wasserdampfdestillation. Bei diesem Prozess werden alle fettlöslichen und auch die leicht flüchtigen Inhaltsstoffe der Pflanze im Öl konzentriert. Pflanzen enthalten aber auch viele wasserlösliche Bestandteile, die sich im destillierten Wasser, also im Hydrolat, sammeln. In unserer Pot Still Brennerei destillieren wir die im wässrigen Ansatz gelösten Aromen. Ebenso wie bei der Destillation von Alkohol haben wir die Möglichkeit im Verlauf des Brennvorgangs unterschiedliche Duft- und Aromakomponenten durch die verschiedenen Siedepunkte aus einem einzigen Botanical zu trennen. So können wir noch besser entscheiden welche Fraktionen zur weiteren Rezeptur Verwendung finden.

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Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.